





Die fünften Klassen der Melli-Beese-Schule waren im März im GRIPS Theater zu Besuch und sahen sich das Stück „Alle außer das Einhorn“ an. In dem Theaterstück geht es um Mobbing, besonders um Cybermobbing. …
… Die Hauptfigur ist ein Mädchen, das Netti heißt. In ihrer Klasse gibt es einen Klassenchat, in dem fast alle Kinder sind, aber Netti wird ausgeschlossen und gemein behandelt. Früher wurde Julius, Nettis Freund, gemobbt. Julius fühlte sich dabei sehr schlecht.
Netti hilft Julius und nimmt ihn in Schutz. Danach wird sie selbst zum Opfer. Jetzt schreiben die anderen Kinder, vor allem ein Mädchen namens Fever, schlimme Nachrichten über Netti im Klassenchat. Julius hat Angst, wieder gemobbt zu werden, und macht deshalb später selbst bei den gemeinen Sachen mit. So wird er vom Opfer zum Täter.
Netti fühlt sich sehr allein und weiß nicht, wer ihr helfen soll. Die Lehrerin und die Eltern merken lange nicht, wie schlimm es ist. Alles wird immer schlimmer, bis es bei einem Kostümfest zu einer wichtigen Situation kommt.
Die Botschaft dahinter war sehr schön, weil gezeigt wurde, dass man etwas sagen soll, wenn jemand gemobbt wird, egal wer es ist. Das Stück zeigt, wie schnell sich Cybermobbing entwickelt, wie schlimm Mobbing im Internet ist und dass man nicht wegschauen darf.
Die Beleidigungen sind zu Beginn sehr heftig, aber sie gehören zum Thema des Stücks dazu. Was uns nicht so gefallen hat, war, dass sehr deutlich gezeigt wurde, was die Folgen von Mobbing sein können, zum Beispiel Selbstmord. Trotzdem gab es viele spannende Szenen. Die spannendste Szene war wohl am Schluss, als Julius und Netti „Stopp!“ riefen, weil man gespannt war, was passieren wird.
Wir fanden die Bühne schön, und es war toll, wie das Stück auf so einer kleinen Bühne vorgespielt wurde. Die Kostüme waren sehr kreativ und die Musik war lustig.
Wir würden das Stück sehr weiterempfehlen, besonders für die Altersgruppe von etwa 10 bis 14 Jahren, weil es ein wichtiges Thema ist.
verfasst von Leni, Ilina und Jonas, 5d

